Tipp des Monats

Jan 31, 2026

Wechseljahre – Hormonverhältnisse im Wandel
Postmenopause- Stabilisierung auf neuem Niveau
Nach der letzten Regelblutung pendelt sich allmählich ein neues Gleichgewicht ein: Estradiol und Progesteron bleiben dauerhaft niedrig. FSH und LH zunächst hoch. Nun übernehmen Nebennieren und Fettgewebe die Produktion von Estron. Diese Phase ist weniger von Schwankungen als von den Folgen zu niedriger Spiegel geprägt. Schleimhautatrophie, Knochendichteverlust, Blasenschwäche, Infektanfälligkeit, Hautveränderungen, Stoffwechselthemen rücken symptomatisch in den Vordergrund.
Therapeutisch geht es jetzt um Aufbau und Prävention: Schleimhautschutz, Knochen-und Gefäßprotektion, Leber-und Darmpflege sowie gezielte Mikronährstoffgaben, wie z.B. Omega-3-Fettsäuren, höher dosiertes Vitamin D3, Magnesium, Bitterstoffe, etc. 
Symptome sind Hinweise auf hormonelle Muster, aber kein Beweis für konkrete Hormonspiegel. Hitzewallungen sprechen oft für abrupte Estradiolabfälle, Schlafstörungen häufig für Progesteronmangel; ähnlich können jedoch Stress, Ernährungsfehler, Schilddrüsenveränderungen, Nährstoffmängel oder eine gestörte Darm-Leber-Achse wirken. 
Nur eine fundierte Labordiagnostik kann letztendlich zeigen, welche Konstellation tatsächlich vorliegt. 
Mit den schwankenden Hormonspiegeln von Progesteron und Estradiol verändern sich auch die Verhältnisse zu anderen wichtigen Hormonen, wie den Schilddrüsenhormonen, Cortisol, DHEA, Testosteron und Estriol.
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