Tipp des Monats

Feb 28, 2026

Nebennieren und Schilddrüse- mehr als nur Nebenschauplätze
Hormone agieren nie isoliert- jede Veränderung löst Kettenreaktionen aus. Wird zu viel Cortisol produziert, etwa durch chronischen Stress, wird Progesteron vermehrt in die Cortisolproduktion umgeleitet. Dieser sogenannte Pregnenolon-Steal führt zu einem noch ausgeprägteren Progesteronmangel. Gleichzeitig beeinflusst hohes Cortisol die Wirksamkeit von Estradiol. Ein Grund, warum Stress ab den Wechseljahren stärker „durchschlägt“. Auch die Schilddrüse reagiert: Estradiol hemmt die T4 -zu-T3-Umwandlung. Progesteron erhöht die Schilddrüsen-Rezeptorsensitivität. So können Schilddrüsen-Symptome wie Gewichtsveränderungen, Herzklopfen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche auftreten- auch ohne primäre Schilddrüsenstörung. Umgekehrt beeinflussen Schilddrüsenfehlfunktionen die Sexualhormone. 
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