Naturheilpraxis Christiane Waldmann https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/ Christiane Waldmann Sun, 01 Nov 2026 07:45:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.3 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-naturheilpraxis-32x32.png Naturheilpraxis Christiane Waldmann https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/ 32 32 Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-37/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-37/#respond Sun, 01 Nov 2026 07:45:23 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1684 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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Regionale Alternativen zu Superfoods
Nicht jedes „Superfood“ muss aus Übersee stammen. Auch die heimische Pflanzenwelt bietet eine erstaunliche Vielfalt an nährstoffreichen, funktionellen Lebensmitteln – häufig mit ebenso überzeugenden Eigenschaften wie ihre exotischen Pendants. 
Während Goji, Chia oder Acai durch internationale Vermarktung große Bekanntheit erlangt haben, stehen regionale Alternativen oft zu Unrecht im Schatten. Sie punkten durch kürzere Transportwege, bessere ökologische Bilanz, höhere Transparenz und tiefere kulturelle Verwurzelung im europäischen Ernärungssystem 
Aus naturheilkundlicher Sicht stärkt der Verzehr regionaler Lebensmittel zudem das Prinzip der Saisonalität und Resonanz – also die Idee, dass der Mensch durch den Konsum dessen, was in seiner Umgebung wächst, im Einklang mit Klima und Jahreszeit bleibt. Dieses Konzept findet sich sowohl in der Klostermedizin als auch in der traditionellen chinesischen Ernährungslehre und gewinnt durch moderne Nachhaltigkeitsbewegungen neue Aktualität.
Beispiele für regionale Superfoods:
. Hagebutte statt Goji: Enthält bis zu 20-mal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte sowie Flavonoide und Carotinoide. Unterstützt Immunfunktion und Zellschutz.
. Leinsamen statt Chia: Reich an Omega 3-Fettsäurn, löslichen Ballaststoffen und Lignanen. 
. Sanddorn statt Acai: Die Früchte enthalten viel Vitamin C, E und Beta-Carotin. 
. Brennessel statt Spirulina: Ist reich an Eisen, Silizium und Chlorophyll, wirkt stoffwechselanregend und entwässernd. Junge Triebe bevorzugen!
. Schwarze Johannisbeere statt Cranberry: Sehr hoher Vitamin C-Gehalt und Quercetin. Ist immunstärkend und antioxidativ.
. Walnuss statt Macadamia: Reich an Alpha-Linolensäure, B-Vitaminen und Antioxidantien.
. Grünkohl statt exotischem Blattgemüse: Sehr hoher Gehalt an Vitamin C, K, Calcium und sekundären Pflanzenstoffen. Unterstützt die Entgiftungsfunktion der Leber.
. Kürbiskerne statt exotische Nussmischungen: Liefert Zink, Magnesium, ungesättigte Fettsäuren und pflanzliches Eiweiß. 
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-36/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-36/#respond Fri, 02 Oct 2026 10:35:03 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1651 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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Adaptogene Pflanzen
Dies sind Pflanzenstoffe, die dem Organismus helfen, sich besser an körperliche oder psychische Belastungssituationen anzupassen. Adaptogene Pflanzen haben eine regulierende Wirkung auf das Stress-und Immunsystem.
Heute erfährt dieses Konzept in der Naturheilkunde neue Aufmerksamkeit- insbesondere im Zusammenhang mit Stressregulation, mentaler Erschöpfung und hormonellen Dysbalancen. 
Zu den bekanntesten Vertretern zählen Rhodiola rosea (Rosenwurz), Ashwagandha, Taigawurzel und Brahmi. Jede Pflanze besitzt ein charakteristisches phytochemisches Profil mit spezifischen physiologischen Schwerpunkten.
Rosenwurz z.B. wirkt stimulierend und konzentrationsfördernd. Sie unterstützt den Serotonin-und Dopaminstoffwechsel und kann die mentale Leistungsfähigkeit erhöhen. 
Ashwagandha hat eine nervenberuhigende Wirkung und kann den Cortisolspiegel senken. Ist jedoch nicht bei Schilddrüsenüberfunktion zu empfehlen. 
Brahmi ist die „Gedächtnispflanze“, sie verbessert die Merkfähigkeit.
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-35/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-35/#respond Tue, 01 Sep 2026 06:58:26 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1612 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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VOLKSKRANKHEIT HEXENSCHUSS
Jeder Rückenschmerz erzählt die Geschichte eines äußeren oder inneren Überfordertseins. Schon lange sind in der psychosomatischen Medizin die Zusammenhänge zwischen seelischen Belastungen und Wirbelsäulenbeschwerden gut bekannt. 
Akute Rückenschmerzen wie beispielsweise eine Lumbalgie entstehen zwar meist als Folge von falschem Heben aber eben auch oft auf der Basis von psychischer Überlastung oder nicht zuletzt von degenerativen Prozessen der am Krankheitsgeschehen beteiligten Organstrukturen. Manuelle Therapien, wie z.B. die sanfte Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn, Neuraltherapeutische und Orthomolekulare Begleitung kann akute sowie chronische Schmerzen der Wirbelsäule nachhaltig zum Abklingen bringen.
Phytotherapie bei Gelenk-und Entzündungsschmerzen:
Teufelskrallenwurzel bei Arthrose und Rückenschmerzen
Weidenrinde, mit schmerzlindernder und entzündungshemmender Wirkung
Kurkuma, besonders bei rheumatischen Erkrankungen, bei entzündlichen Prozessen
„Der Heilpraktiker“ 
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-34/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-34/#respond Sat, 01 Aug 2026 13:03:21 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1577 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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Cortisol und Melatonin
Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA) unterliegt einer ausgeprägten circadianen Rhytmik. Cortisol erreicht seinen Spitzenwert etwa 30 Minuten nach dem Aufwachen – die sogenannte Cortisol Awakening Response (CAR), fällt über den Tag kontinuierlich ab ist ist in den ersten Nachtstunden minimal. Dieser Verlauf ist nicht nur ein Laborphänomen: Er bestimmt Wachheit, Stresstoleranz, Immunbereitschaft und metabolische Flexibilität im Tagesverlauf. Gegenläufig steigt Melatonin ab der Dämmerung an. Es reguliert nicht nur den Schlaf-Wach-Übergang, sondern wirkt als potentes Antioxidans, Immunmodulator und mitochondrialer Schutzfaktor. (Zellschutz)
Eine abgeflachte Cortisol-Tageskurve – typisch bei chronischem Stress, Burnout oder postinfektiösen Zuständen signalisiert eine Dysregulation, die weit über eine subjektive Erschöpfung hinausgeht. Sie korreliert mit erhöhten Entzündungsmarkern, gestörter Immunbereitschaft und der Unfähigkeit des Stoffwechsels, flexibel zwischen Fett- und Glukoseverbrennung zu wechseln.
In der diagnostischen Praxis liefert ein Cortisol-Tagesprofil aus Speichel – mit vier bis sechs Messzeitpunkten über den Tag verteilt – deutlich mehr Information als ein einzelner Serumwert.
„Der Heilpraktiker“ vom Juli 2026
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-33/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-33/#respond Thu, 02 Jul 2026 06:54:59 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1540 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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SIBO ( Small Intestinal Bacterial Overgrowth/ Dünndarmfehlbesiedlung
Dies bezeichnet einen Zustand, bei dem sich zu viele Bakterien im Dünndarm befinden, wo sie eigentlich nicht hingehören. Diese Bakterien zersetzen die dünne, einlagige Schleimhautschicht, die den oberen Verdauungstrakt auskleidet und schützt.
Die geschwächte Darmschleimhaut ebnet dann toxischen mikrobiellen Abbauprodukten den Weg, die über das Blut in andere Organe exportiert werden. 
Normalerweise ist der Dünndarm fast keimfrei. Bei SIBO wandern Bakterien aus dem Dickdarm in den Dünndarm ein oder vermehren sich dort extrem. Wenn sie dort Nahrung bekommen (besonders Kohlenhydrate) fermentieren diese Bakterien die Nahrung und es entstehen Gase, wie Wasserstoff oder Methan.
Häufige Symptome: Die Gase reizen die Darmschleimhaut und führen typischerweise zu 
. Extremem Blähbauch (oft kurz nach dem Essen)
. Bauchschmerzen und Krämpfen
. Durchfall, Verstopfung oder einem Wechsel beider Zustände
. Nährstoff-und Vitaminmängeln, wie z.B. Eisen, Vitamin B12, da die Nährstoffe
  über die Darmschleimhaut nicht mehr gut aufgenommen werden
. Lebensmittelunverträglichkeiten
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-32/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-32/#respond Sun, 31 May 2026 07:33:06 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1519 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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WEIZEN UND GETREIDE – DIE GROSSEN GESUNDHEITSGEFAHREN
Der Verzicht von Weizen und Getreide ist eine hochwirksame Strategie, seine Gesundheit zu verbessern und abzunehmen, auch wenn die offiziellen Ernährungsrichtlinien etwas anderes behaupten.
Weizen und Getreide sind erst seit vergleichsweise kurzer Zeit auf dem menschlichen Speiseplan, etwa 1% der Zeit, die unsere Spezies auf diesem Planeten lebt. Mit dem Verzicht auf Weizen und Getreide verschwindet eine wichtige Ursache für Darmentzündungen und es kann eine Heilung des gesamten Verdauungstraktes folgen.
Die Samen von Gräsern- und nichts anderes sind Getreidekörner enthalten zahlreiche toxische Komponenten, die Menschen irrtümlicherweise vor 12.000 Jahren in ihren Speiseplan aufnahmen. 
Das Protein Gliadin (in Gluten) greift die Darmbarriere an und kann Autoimmunerkrankungen auslösen. Gliadin-abgeleitete Opioid-Peptide wirken stark appetitanregend und beeinträchtigen die Darmperistaltik; das Kohlenhydrat Amylopectin A lässt den Blutzucker höher steigen als weißer Zucker und Phytate binden essentielle Mineralien wie Eisen, Kalzium und Magnesium und sorgen dafür, dass sie aus unserem System geschwemmt werden. 
Gliadin zersetzt die normale Darmbarriere, wodurch Fremdsubstanzen ins Blut gelangen können (Leaky Gut) 
Weizenkeim-Agglutinin (WGA) ist eine schädlingsresistente Substanz in Weizen. 
WGA ist auch ein starkes Darmtoxin, das auf dem Weg durch den Verdauungstrakt die Darmzotten beschädigen kann. Es hemmt auch das Hormon Cholecystokinin, das einerseits die Gallenblase zur Freisetzung von Galle und andererseits die Bauchspeicheldrüse zur Freisetzung von Pankreasenzymen anregt, die die Verdauung unterstützen. 
(Auszug aus dem Buch „Neustart für den Darm“ von Dr. med. William Davis
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-31/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-31/#respond Fri, 01 May 2026 07:39:26 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1516 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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DIE GRÜNEN STIMMEN GEGEN HOMÖOPATHIE
Auf dem Grünen-Parteitag in Hannover fiel im Nov. 2025 eine Entscheidung, die die medizinische Versorgung von rund 30 Millionen Menschen in Deutschland spürbar beeinträchtigen dürfte, sobald die Partei Regierungsverantwortung übernimmt. 
Noch handelt es sich nur um einen Parteibeschluss.
Wenn dieser politische Fahrplan jedoch später zu einem Gesetz werden würde, könnte er das Fundament der homöopatischen, anthroposophischen und phytotherapeutischen Arzneimittelversorgung in Deutschland massiv verändern. 
Betroffen wäre nicht nur die Erstattung durch die Krankenkassen, sondern über den sogenannten Binnenkonsens auch der rechtliche Status von rund 7500 Arzneimitteln, auf die viele Praxen, Patienten und Apotheken täglich angewiesen sind. 
Ohne diese Regelung gäbe es viele dieser Produkte nicht mehr im regulären Apothekenmarkt. Aktuell umfasst dieser Bereich rund 7500 Arzneimittel. Sie sind klar gekennzeichnet, apothekenpflichtig, rückverfolgbar und werden nach einheitlichen Standards hergestellt. Fiele der Binnenkonsens weg, gäbe es diese Struktur nicht mehr. 
Ein Wegfall des Binnenkonsens hätte auch Folgen für die Hersteller. 
Für Homöopathie, Anthroposophie und Teile der Phytotherapie wären reguläre Neuzulassungen kaum durchführbar. Allein in Baden -Würtemberg arbeiten 13 Hersteller der besonderen Therapierichtungen mit mehr als 3000 Beschäftigten. Bundesweit erreicht der Markt für homöopathische Arzneimittel einen Umsatz von ca. 700 Millionen Euro jährlich. Sein Anteil am Gesamtmarkt für freiverkäufliche Arzneimittel in der Apotheke liegt bei etwa 10 %.
„Der Heilpraktiker“ – Ausgabe Januar 2026

 

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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-30/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-30/#respond Wed, 01 Apr 2026 16:24:34 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1511 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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DIE GRÜNEN STIMMEN GEGEN HOMÖOPATHIE
Auf dem Grünen-Parteitag in Hannover fiel im Nov. 2025 eine Entscheidung, die die medizinische Versorgung von rund 30 Millionen Menschen in Deutschland spürbar beeinträchtigen dürfte, sobald die Partei Regierungsverantwortung übernimmt. 
Noch handelt es sich nur um einen Parteibeschluss.
Wenn dieser politische Fahrplan jedoch später zu einem Gesetz werden würde, könnte er das Fundament der homöopatischen, anthroposophischen und phytotherapeutischen Arzneimittelversorgung in Deutschland massiv verändern. 
Betroffen wäre nicht nur die Erstattung durch die Krankenkassen, sondern über den sogenannten Binnenkonsens auch der rechtliche Status von rund 7500 Arzneimitteln, auf die viele Praxen, Patienten und Apotheken täglich angewiesen sind. 
Ohne diese Regelung gäbe es viele dieser Produkte nicht mehr im regulären Apothekenmarkt. Aktuell umfasst dieser Bereich rund 7500 Arzneimittel. Sie sind klar gekennzeichnet, apothekenpflichtig, rückverfolgbar und werden nach einheitlichen Standards hergestellt. Fiele der Binnenkonsens weg, gäbe es diese Struktur nicht mehr. 
Ein Wegfall des Binnenkonsens hätte auch Folgen für die Hersteller. 
Für Homöopathie, Anthroposophie und Teile der Phytotherapie wären reguläre Neuzulassungen kaum durchführbar. Allein in Baden -Würtemberg arbeiten 13 Hersteller der besonderen Therapierichtungen mit mehr als 3000 Beschäftigten. Bundesweit erreicht der Markt für homöopathische Arzneimittel einen Umsatz von ca. 700 Millionen Euro jährlich. Sein Anteil am Gesamtmarkt für freiverkäufliche Arzneimittel in der Apotheke liegt bei etwa 10 %.
„Der Heilpraktiker“ – Ausgabe Januar 2026

 

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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-29/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-29/#respond Sat, 28 Feb 2026 14:05:57 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1506 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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Nebennieren und Schilddrüse- mehr als nur Nebenschauplätze
Hormone agieren nie isoliert- jede Veränderung löst Kettenreaktionen aus. Wird zu viel Cortisol produziert, etwa durch chronischen Stress, wird Progesteron vermehrt in die Cortisolproduktion umgeleitet. Dieser sogenannte Pregnenolon-Steal führt zu einem noch ausgeprägteren Progesteronmangel. Gleichzeitig beeinflusst hohes Cortisol die Wirksamkeit von Estradiol. Ein Grund, warum Stress ab den Wechseljahren stärker „durchschlägt“. Auch die Schilddrüse reagiert: Estradiol hemmt die T4 -zu-T3-Umwandlung. Progesteron erhöht die Schilddrüsen-Rezeptorsensitivität. So können Schilddrüsen-Symptome wie Gewichtsveränderungen, Herzklopfen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche auftreten- auch ohne primäre Schilddrüsenstörung. Umgekehrt beeinflussen Schilddrüsenfehlfunktionen die Sexualhormone. 
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Tipp des Monats https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-28/ https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/uncategorized/tipp-des-monats-28/#respond Sat, 31 Jan 2026 14:02:48 +0000 https://www.naturheilpraxis-waldmann.de/?p=1501 Der Beitrag Tipp des Monats erschien zuerst auf Naturheilpraxis Christiane Waldmann.

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Wechseljahre – Hormonverhältnisse im Wandel
Postmenopause- Stabilisierung auf neuem Niveau
Nach der letzten Regelblutung pendelt sich allmählich ein neues Gleichgewicht ein: Estradiol und Progesteron bleiben dauerhaft niedrig. FSH und LH zunächst hoch. Nun übernehmen Nebennieren und Fettgewebe die Produktion von Estron. Diese Phase ist weniger von Schwankungen als von den Folgen zu niedriger Spiegel geprägt. Schleimhautatrophie, Knochendichteverlust, Blasenschwäche, Infektanfälligkeit, Hautveränderungen, Stoffwechselthemen rücken symptomatisch in den Vordergrund.
Therapeutisch geht es jetzt um Aufbau und Prävention: Schleimhautschutz, Knochen-und Gefäßprotektion, Leber-und Darmpflege sowie gezielte Mikronährstoffgaben, wie z.B. Omega-3-Fettsäuren, höher dosiertes Vitamin D3, Magnesium, Bitterstoffe, etc. 
Symptome sind Hinweise auf hormonelle Muster, aber kein Beweis für konkrete Hormonspiegel. Hitzewallungen sprechen oft für abrupte Estradiolabfälle, Schlafstörungen häufig für Progesteronmangel; ähnlich können jedoch Stress, Ernährungsfehler, Schilddrüsenveränderungen, Nährstoffmängel oder eine gestörte Darm-Leber-Achse wirken. 
Nur eine fundierte Labordiagnostik kann letztendlich zeigen, welche Konstellation tatsächlich vorliegt. 
Mit den schwankenden Hormonspiegeln von Progesteron und Estradiol verändern sich auch die Verhältnisse zu anderen wichtigen Hormonen, wie den Schilddrüsenhormonen, Cortisol, DHEA, Testosteron und Estriol.
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